Unter uns



AG Soziales Lernen

„ I. Im Verkehr mit Deinen Lehrern beherzige immer die schuldige Ehrfurcht und den schuldigen Gehorsam.
Sei freundlich zum Lehrer. Er ist dein Freund.
Sprich taktvoll mit ihm. Er ist dein Vorgesetzter. (…)“
Aus der „Hausordnung des Gymnasiums Antonianum Vechta“ 1960

„Früher“ war - wie immer – alles ganz einfach. Und geregelt. Angeblich.
Selbstverständliches ist jedes Lernen „soziales Lernen“. Warum also eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgemeinschaft?
Entstanden aus der Notwendigkeit, eine Kommission zur Gewaltprävention zu bilden, die im Verbund mit außerschulischen „Akteuren“ arbeiten sollte, und der Absicht, die bereits vorhandenen Strukturen zu konzentrieren und aufeinander abzustimmen, entwickelten Reinhard Stöcker in seiner Funktion als SV-Berater und Hildegard Niehaus und Karl Schäffer als Beratungslehrer ein Konzept, nach dem die sozialen Bedingungen des Lernens und für das Lernen verbessert werden sollten.
In Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen, Elternvertretern und interessierten Schülerinnen und Schülern wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte angestoßen und vorbereitet: genannt seien an dieser Stelle beispielsweise das „Buddy-Projekt“, das als Seminarfach vertiefte Projekt „Balu und du“, die Schulung der „Paten“ oder verschiedene Informationen sowohl des Kollegiums als auch der Eltern- und Schülerschaft zur Mobbing-Prävention etc.
Die AG versteht sich in erster Linie als eine Gruppe, die Informationen bündelt und weiterreicht, bei der Lösung aktueller Beeinträchtigung des gedeihlichen Zusammenlebens Hilfestellung (!) anbietet, aber auch in einer kritischen Diskussion das Schulleben begleitet und präventiv agiert.
Dabei erweist es sich als wichtig, dass in diesem Gremium Eltern, Schüler und Lehrer gleichberechtigt ihre Vorstellungen, Wünsche, aber auch ihre Kritik einbringen sollen und können. Damit ist eine Gruppe entstanden, die offen, aber vertraulich Störungen des „sozialen Klimas“ anspricht und diskutiert. Daraus ergeben sich auch Hinweise auf die Gestaltung der Gruppenschulung in der Klassenstufe 8.
Die Veränderungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass gerade durch den Wechsel der Beteiligten immer wieder neue Aspekte in die Arbeit hineingetragen wurden, so dass auch hier die Möglichkeit gegeben ist, innovativ zu wirken. Als Beispiel sei auf den von Hildegard Niehaus und Jörn Heidemann initiierten „medienpädagogischen Aktionstag für die Klassen 5 am Gymnasium Melle“ verwiesen, in dessen Rahmen „Chancen und Gefahren im Internet“ erarbeitet werden sollen.

Als Mitglieder der "AG soziales Lernen" arbeiten zur Zeit Anna Schleicher (von Schülerseite), Frau Frederichs (von Elternseite) sowie Frau Beckmann, Herr Henschen, Herr Albert, Frau Pawlow, Herr Sieverding, Frau van Verth und Herr Dr. Schneider (von Lehrerseite).   

Einführungstext zur Arbeitsgemeinschaft „Soziales Lernen“ als pdf-download: 
 
Hans-Georg Haarmann