Orchestertreffen in Frenswegen 2019

Schon zum 53. Mal nahm das Orchester unseres Gymnasiums am Orchestertreffen im Kloster Frenswegen mit den Orchestern des Gymnasiums Bersenbrück, des Georgianums Lingen und des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn teil. 114 Schüler probten ca. 25 Stunden mit höchster Konzentration zur Vorbereitung der drei Konzerte in Nordhorn, Bersenbrück und Melle. Als einmaliges Erlebnis hat der französische Austauschschüler Nicolas Goullin die Möglichkeit wahrgenommen, während seines einjährigen Deutschlandaufenthalts, am Orchestertreffen teilzunehmen. Diese Chance nutzten wir, um ihm einige Fragen über seine Eindrücke zu stellen.
 
Was war für dich besonders oder was hast du anders erwartet?
Das Orchestertreffen war viel cooler, als ich erwartet hatte! Die Stimmung, die Lehrer, die Musik, alles war so toll. Das Gebäude war auch richtig bequem.

Welches Instrument spielst du und wie lange schon?
Ich spiele Klarinette seit 7 Jahren und ich habe auch Klavier für 4 Jahre gespielt.

Welche positiven Erlebnisse hattest du?
Die Liste der positiven Dinge ist zu lang … viel zu lang. Diese Woche war SO fantastisch, dass ich sie niemals vergessen werde. Wenn ich könnte, würde ich jedes Jahr mitkommen.

Hattest du auch negative Erlebnisse?
Mein Instrument 7 Stunden am Tag zu spielen, ist sehr anstrengend, aber auch nützlich. 26 Stunden in 6 Tagen ist mein neuer High-Score.

Hast du dich integriert und aufgenommen gefühlt?
NEIN! Ich wurde die ganze Zeit gemobbt, weil ich einen schlechten Akzent habe … In Wirklichkeit wurde ich richtig gut integriert. Ich kenne schon viele Leute und habe neue Freundschaften geschlossen.

Wie schmeckte dir das Essen?
Die Qualität und Quantität des Essens waren sehr gut.

Welches war dein Lieblingsstück?
Mein Lieblingsstück war ohne Frage Star Wars: Duel of the Fates. Dieses Stück ist seit vier Monaten mein Wecker. Ich bin ein großer Star Wars Fan.

Was hältst du von dem Tagesablauf in Frenswegen?
Unsere Tage waren sehr fest geplant und richtig intensiv, aber wir hatten genug Zeit zum Essen, Ausruhen und genügend Freizeit. Es war insgesamt gut ausbalanciert.
 
Die Konzerte kamen wie immer bei den Zuschauern sehr gut an und ernteten viel Applaus. Am Sonntag ging dann eine stressige Woche, die aber auch mit viel Spaß während und nach den Proben gefüllt war, zu Ende. Unsere Stücke beinhalteten alles – von klassischer Musik bis hin zu John Williams Filmmusik. An dieser Stelle gilt unser persönlicher Dank den sehr engagierten Lehrkräften, ohne die eine solche Fahrt nicht möglich wäre, und natürlich Nicolas Goullin, der sich dem Interview gestellt hat.
 
Erik van Delden, Lena Birke, Amelie Hartmann, Alicia Wulbusch und Nicolas Goullin