Zusatzangebote / KOV






Achtung, Aufnahme! 

Wer in den letzten Tagen beim Frühstück oder auf dem Weg zur Schule OS Radio gehört hat, hat es vielleicht bereits mitbekommen: Musikwünsche unserer Schüler im Morgenprogramm!
 

Am 15.05.2018 durften wir von der Medien AG nämlich das Studio von OS Radio besichtigen und der Geschäftsführerin Simone Wölfel bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Da gab es viel zu entdecken und zu erfahren; zum Beispiel, dass die Weltnachrichten, also alles, was aktuell auf der Welt passiert und für uns interessant ist, der Redaktion als Audio-Datei zugesendet und einfach nur abspielt werden. Die Lokalnachrichten dagegen werden eigenhändig recherchiert und von dem Redakteur bearbeitet. Dieser fährt dann zu verschiedenen Örtlichkeiten und/oder Interviewpartnern, um sich umfassend zu informieren, damit sein Beitrag fundiert ist und außerdem nur richtige Informationen enthält. Denn die Zuhörer mit tagesaktuellsten Nachrichten zu versorgen, ist eine der Aufgaben eines Radiosenders.

 

Doch neben der Informationen wollen die Zuhörer vor allem eins: Musik! Einer der Hauptgründe, warum Menschen Radio hören, sind die Lieder, die dort gespielt werden. Dabei erhält der Moderator Hilfe vom Computer, der immer dafür sorgt, dass eine gute Mischung aus alten und neuen Songs sowie aus verschiedenen Musikrichtungen abgespielt wird. Nachts ist der Computer sozusagen alleinverantwortlich. Denn dann ist die Redaktion – anders als bei großen überregionalen Radiosendern – nicht besetzt und Musik, Nachrichten und Wetter werden vorher eingesprochen und dann automatisch abgespielt.

 

Tagsüber ist dafür ein Moderator zuständig, der immer mehrere Stunden lang auf Sendung ist. Schließlich durften auch wir auch eins der drei Studios von innen betrachten und die vielen Knöpfe, Tasten und Regler begutachten. Ganz schön kompliziert! Beim Senden muss man wirklich auf Vieles gleichzeitig achten! Noch dazu muss die Sprache bei Radiobeiträgen und Moderationen sehr einfach sein, damit der Zuhörer auch alles beim ersten Hören versteht, schließlich kann er– anders als bei der Zeitung – nicht noch einmal nachlesen. Außerdem ist Radio schon immer ein „Nebenbeimedium“ gewesen, das man beim Autofahren, beim Frühstücken oder im Badezimmer – eben nebenbei – hört.

 
 

Und das durften wir dann auch selbst ausprobieren! Unsere Lieblingslieder haben wir gemeinsam mit einem Gruß an Familienmitglieder, Freunde oder Lehrer anmoderiert. Gesendet wurden diese Musikwünsche die ganze letzte Woche über auf OS Radio 104.8. Hört doch auch mal rein!

 
Die Medien AG












Medien-AG macht Nachrichten bei OS-Radio

Am Freitag, den 04. Dezember 2015 hat die Medien-AG von sich hören lassen: Sie gestaltete die Regionalnachrichten aus Melle bei OS-Radio.
Zuvor hatten die Schülerinnen der Jahrgänge 6 bis 8 recherchiert. Alles war ganz echt - sogar der Zeitdruck, der der Nachrichtenproduktion inne wohnt. Um 14.00 Uhr begann das Verfassen der Nachrichten, danach die Aufnahme, dann der digitale Schnitt, damit um 17 Uhr gesendet werden konnte.
Bereits in der Woche zuvor durften die Schülerinnen im Radiosender in Osnabrück hinter die Kulissen in die Studios schauen, sich in die Konzeption von Sendungen einweihen lassen, die goldenen Regeln des Radiomachens erfahren und erste sogar Studioaufnahmen ausprobieren. Eine coole Erfahrung und das vor allem Dank der versierten Begleitung durch den Sender.
Zu hören sind die Nachrichten unter dem folgenden Link: www.osradio.de/regionale-jugendnachrichten-vom-gymnasium-melle/

Dagmar Olsen



Vom Studieren-Probieren – Herbstakademie 2014

 


Am Ende der Herbstferien 2014 fand, wie bereits seit 13 Jahren, für 3 Tage die Herbstakademie der Studienberatung Osnabrück statt. 127 Schüler haben sich an Hochschule und Universität Osnabrück zu 12 Kursen aus verschiedensten Bereichen zusammengefunden, um auszuprobieren, wie es sich anfühlt, Student zu sein. In Kleingruppen wurde an Themen wie zum Beispiel an Trink- und Abwasseraufbereitung oder an Fanfictions in englischer Sprache gearbeitet. Betreut wurden wir dabei von Mitarbeitern der Universität, der Hochschule und von den Lehrkräften der teilnehmenden Schulen. Unsere Schule schickte 12 Teilnehmer, die durch Herrn Mosebach und Herrn Volkers betreut wurden. Die nachfolgenden Kursberichte ermöglichen einen Einblick in die Arbeit an der Herbstakademie.
 
Jonas Bredenstein


Von unserer Schule haben Kevin Timpe, Zoe Tappeiner, Jonas Bredenstein, Axel Pohnke, Hanna Niederwestberg, Carolin Kellermann, Hannah Schodry, Leonie Westerkamp, Hanna Schutte und Jan Erik Böhm teilgenommen.


Kurs Wasser - leicht zu verschmutzen - schwer zu reinigen – versucht es selbst?

Ich selbst beschäftigte mich mit der Aufbereitung von Trinkwasser. Im Labor für Verfahrenstechnik der Hochschule Osnabrück bereiteten wir mithilfe verschiedenster Chemikalien eine Art Grundwasser zu, das so auch in Wasserwerken aufbereitet werden könnte. Daraufhin führten wir mit dem ungenießbaren Wasser mehre Reinigungsschritte durch, sodass es nach und nach wieder für Menschen trinkbar wurde. Am Ende dieser Schritte entsprachen die Messerergebnisse, die wir mit modernen Geräten herausgefunden haben, den gesetzlichen Grenzwerten der deutschen Trinkwasserverordnung. Das Wasser war wieder trinkbar.
Mir persönlich hat die Herbstakademie sehr gut gefallen. Man könnte sich ein Bild von den Aufgaben und dem Alltag eines Studenten machen; die Dokumentation der Versuche, das Essen in der Mensa, der Austausch mit bis vorher unbekannten Mitschülern. Alles in allem ist die Herbstakademie eine gut organisierten Veranstaltung, die jedem Teilnehmer wertvolle Erfahrung mitgibt für das eventuelle spätere Studentenleben.

Jonas Bredenstein
 


Kurs Informationsmanagement
 
Im Rahmen der Herbstakademie haben wir uns mit dem Thema Informationsmanagement in der Informatik beschäftigt. Inhalt dieses Projektes war die Funktionsweise von Festplatten in Dateisystemen, der Aufbau eines eigenen IP-Netzwerkes und die Möglichkeiten der Softwareentwicklung inklusive des Programmierens eines eigenen kleinen, modellhaften Verwaltungssystems für eine Schule.
Insgesamt bildeten wir eine kleine Gruppe mit 8 Mitgliedern, wobei es schwierig war, alle miteinander zu verknüpfen aufgrund der unterschiedlichen Vorkenntnisse in diesem Bereich, wodurch einige überfordert, andere unterfordert waren, aber dennoch die einen einen Eindruck von diesem Themengebiet erlangen konnten und die anderen ihre Kenntnisse einbringen und erweitern konnten.
Die drei Tage haben sehr viel Spaß gemacht und waren eine gute Erfahrung bei der wir gleichzeitig Einblicke in vorher unbekanntes und in das Arbeiten an einer Hochschule gewonnen haben!

Carolin Kellermann & Hanna Niederwestberg
Kurs Jura

Jura? Langweilig! Jura? Realitätsfern! Jura? Verdammt schwer!
Von wegen! Im Kurs „Jura – Strafrecht in Studium und Praxis“ ging es hoch her. Mit nahezu detektivischer Finesse ließen uns Herr Prof. Krack und seine Mitarbeiter auf fiktive Fälle los. Nach einer Einführung in die Gutachten-Technik, eine Form zum Verfassen eines juristischen Aufsatzes, konnten wir selbstständig nur mithilfe des Strafgesetzbuches und einiger Lehrbücher selbstständig arbeiten und den Fall lösen, was sehr befriedigend war. Das zum Thema, Jura sei langweilig!
Aber auch unsere Befürchtung, Jura sei realitätsfern, fanden wir nicht bestätigt, denn am zweiten Tag waren wir zu Gast im Amtsgericht Osnabrück, wo wir bei zwei Verhandlungen dabei waren. In beiden Fällen wurde der Angeklagte aufgrund von Mangel an Beweisen freigesprochen. Viel näher am echten Leben geht nicht!
Insgesamt waren alle Kursteilnehmer positiv überrascht und zum Glück konnte so manches Vorteil abgebaut werden.

Jan Erik Böhm

Kurs Fan Fiction

Fan Fiction. That was the topic of the English course of this year's Autumn Academy. Fan Fiction is when fans write stories about their favourite characters from books or movies. With some difficulties of getting to Osnabrück because of the strike of the Deutsche Bahn, the holiday bus plan and with the help detailed directions from Google Maps, it took me
more than three hours of traveling every day to reach the Universitätsbibliothek and to get back home.
Sadly the course barely worked on real Fan Fiction but spent most of the time preparing a presentation. I had expected the course to be more focused on content and less on visualization and presentation but after the first disappointment the course was still interesting. We formed groups to deal with different aspects of the topic for the presentation. My group prepared a small clip as an introduction to our topic for the day of the presentation. Creating, cutting, timing and commentating the video was a lot of work but also a very great experience because the other group members were just as
enthusiastic as I was and unbelievably creative. Together we came up with a funny short video that took us almost three days to work on. I would not have called the topic of the course "Fan Fiction" but “How to make a great presentation“, which I was quite disappointed about at first but later had a lot of fun with anyway.
 
Zoë Luise Tappeiner